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Marktplätze Schweiz: Dein Sprungbrett für den Online-Verkauf
Was die Schweiz als E-Commerce-Markt besonders macht
Warum lohnt sich Cross-Border-E-Commerce überhaupt? Der globale Markt für grenzüberschreitenden Onlinehandel wächst mit einem CAGR von 23 % – schneller als der Onlinehandel insgesamt.
Der Cross-Border-E-Commerce ist eines der am stärksten wachsenden Segmente im globalen Onlinehandel.
Doch wo innerhalb dieses Wachstumsmarkts lohnt sich der Einstieg besonders? Die Schweiz ist ein Paradebeispiel: klein, kaufkräftig, importaffin – und mit strukturellen Vorteilen, die grössere Märkte nicht bieten.
Marktstruktur: Reif, digital, importaffin
Der Schweizer Onlinehandel hat sich in den letzten Jahren auf hohem Niveau stabilisiert. 2024 erreichte das Marktvolumen 14,9 Milliarden CHF – ein Plus von 3,5% gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Online-Anteil von rund 17% am Detailhandel ist die Schweiz kein Experimentierfeld, sondern ein reifer Markt mit etablierten Standards und hohen Erwartungen. Warum die Schweiz trotz ihrer kleinen Bevölkerung ein so attraktiver Markt ist, zeigt der Blogartikel Die Schweiz – eine lukrative Cross-Border E-Commerce-Perle mitten in Europa.
Besonders relevant für EU-Händlerinnen und -Händler, die in der Schweiz verkaufen möchten: Der Auslandeinkauf wächst überproportional. 2024 kauften Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten für 2,6 Milliarden CHF bei ausländischen Online-Händlern ein – ein Anstieg von 18% gegenüber dem Vorjahr. Haupttreiber sind günstigere Preise und eine breitere Produktverfügbarkeit. Schweizer Kundinnen und Kunden sind Cross-Border-Einkäufe gewohnt – reagieren aber sensibel auf versteckte Importkosten.
Wie stark die grossen Verkaufsplattformen der Schweiz diesen Markt dominieren, zeigen die ECDB-Zahlen: Allein Galaxus und Digitec kamen 2024 zusammen auf ein GMV von rund 3,55 Milliarden Euro. Zalando generierte über seinen Schweizer Store weitere Milliardenumsätze. Die grossen Online-Marktplätze sind damit nicht nur relevant – sie sind der Markt.
Für dich als Händlerin oder Händler heisst das: Die Nachfrage ist da. Die Herausforderung liegt nicht im «Ob», sondern im «Wie».
Die Schweizer Importrealität: Zoll, MWST und die 5-Franken-Regel
Bevor du über Marktplätze oder D2C nachdenkst, musst du die Schweizer Importlogik verstehen. Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Regelungen bietet der Guide Zollbestimmungen der Schweiz: Wer sie kennt, hat die Nase vorn.
Die wichtigsten Regeln für B2C-Sendungen:
5-Franken-Regel (B2C-Postsendungen): Unter 5 CHF Einfuhr-MWST keine Erhebung. Das entspricht ca. 62 CHF bei 8,1 Prozent bzw. ca. 192 CHF bei 2,6 Prozent (inkl. Versand). Darüber wird die MWST auf den Gesamtbetrag fällig.
Wegfall der Industriezölle seit 2024: Seit dem 1. Januar 2024 entfallen für das Gros der E-Commerce-relevanten Waren die Einfuhrzölle. Das macht den Verkauf in die Schweiz attraktiver – aber MWST und Verzollungsentschädigungen bleiben bestehen.
Verzollungskosten: Post-, Kurier- und Paketdienstleister erheben fixe oder variable Gebühren für die Verzollung. Diese können je nach Anbieter stark variieren und hoch ausfallen. Zusätzlich sind Sondergebühren, etwa für spezielle Warenprüfungen wie Edelmetallkontrollen, möglich.
Beispielrechnung: Was eine 80-Euro-Bestellung die Kundin oder den Kunden wirklich kostet
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Position |
Betrag |
|
Produktpreis |
80,00 EUR |
|
Versand |
6,90 EUR |
|
Zwischensumme |
86,90 EUR ≈ 82 CHF |
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MWST Schweiz (8,1%) |
6,64 CHF |
|
Verzollungsgebühr (Post) |
11,50 CHF |
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Gesamtkosten Kunde |
≈ 100 CHF (+22%) |
Die Realität für Schweizer Kundinnen und Kunden beim Cross-Border-Einkauf: Zollgebühren, Verzollungsentschädigungen und unerwartete Zusatzkosten an der Haustür – wer diese Hürden nicht vorab löst, verliert Conversion und Vertrauen.
Transparenz im Checkout kann die Conversion-Rate spürbar senken.
Intransparenz hingegen schadet langfristig: Die Conversion ist zwar erfolgt, doch unerwartete Gebühren führen zu Retouren, Supportkosten und ausbleibenden Wiederkäufen – und senken damit Customer Lifetime Value und Empfehlungsrate.
Warum Marktplätze diese Probleme lösen können
Marktplätze wie Galaxus oder Zalando haben die typischen Hürden im Schweiz-Geschäft bereits strukturell gelöst. Als Online-Händlerin oder -Händler profitierst du von einer bestehenden Infrastruktur, die auf lokale Erwartungen ausgerichtet ist.
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Etablierte Zahlungs- und Lieferprozesse: Schweizer Kundinnen und Kunden kennen die Abläufe und vertrauen ihnen
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Transparente Preisdarstellung: Endpreise inkl. aller Importkosten
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Standardisierte Retourenabwicklung: Klare Regeln und schnelle Rückerstattungen
-
Bessere Logistik-Konditionen: Durch Volumen und lokale Partnerschaften
Auch die Zahlungsarten sind ein entscheidender Faktor. ECDB-Daten zeigen: Galaxus und Zalando bieten in der Schweiz TWINT, PostFinance und alle gängigen Karten an. Amazon hingegen verzichtet im Schweiz-Geschäft auf TWINT und PostFinance – ein klarer Nachteil bei der lokalen Akzeptanz.
Entscheidend ist jedoch ein anderer Punkt: Die Verkaufsplattformen schützen konsequent ihre Marke. Aus Sicht der Schweizer Kundin oder des Kunden kauft man bei Galaxus oder Zalando – auch wenn ein Partnerhändler im Hintergrund liefert. Entsprechend soll die Customer-Journey wie ein lokaler Einkauf funktionieren: transparenter Endpreis, keine Zusatzkosten bei der Zustellung und ein reibungsloser Retourenprozess.
Deshalb schreiben diese Marktplätze ihren Händlerinnen und Händlern in der Regel eine DDP-Logistik vor. Zoll, Einfuhr-MWST und Gebühren werden im Vorfeld abgewickelt und im Preis berücksichtigt. Für die Kundschaft entsteht keine böse Überraschung an der Haustür – selbst wenn die Ware aus dem EU-Ausland kommt und ein bis drei Tage länger unterwegs ist.
Allerdings muss jetzt hier, und das kann gegebenenfalls in einer Highlightbox hervorgehoben werden, klar gestellt werden, dass eben diese Plattformen Galaxos und Zalando den Händlern, welche darüber verkaufen, vorschreiben, dass sie eine entsprechende DDP-Logistik verwenden, damit eben keine bösen Überraschungen für die Kunden an der Haustür entstehen.
Warum ist das so? Am Ende des Tages kauft der Schweizer Kunde bei Galaxos oder bei Zalando, auch wenn ein Partnerhändler dahinter steckt. Die Reputation von Galaxos und Zalando ist für beide extrem wichtig, ergo wollen sie natürlich, dass der Schweizer Kunde eine normale lokale Customer-Journey erfährt, mit dem einzigen Unterschied, dass es eins, zwei oder je nachdem, woher es aus Europa kommt, drei Tage länger dauert als wenn die Ware lokal in der Schweiz versendet würde.
Ohne DDP kein Verkauf auf führenden Schweizer Marktplätzen
Wer über Galaxus oder Zalando verkauft, muss Importkosten vollständig vorab kalkulieren und abwickeln. Nur so bleibt die Customer-Journey lokal, transparent und markenkonform.
Ohne DDP kein Verkauf auf führenden Schweizer Marktplätzen
Wer über Galaxus oder Zalando verkauft, muss Importkosten vollständig vorab kalkulieren und abwickeln. Nur so bleibt die Customer-Journey lokal, transparent und markenkonform.
Die drei Einstiegsstrategien im Überblick
Strategie 1: Marktplatz-first (Sprungbrett)
Du nutzt Marktplätze in der Schweiz, um schnell Umsatz und Erfahrungswerte aufzubauen – ohne eigene Infrastruktur vor Ort.
Passt, wenn du:
-
In marktplatzstarken Kategorien bist (Electronics, Home & Living, Fashion)
-
Kurzfristig Nachfrage testen willst, ohne hohe Vorinvestitionen
-
Noch keine Markenbekanntheit in der Schweiz hast
Vorteil: Schneller Marktzugang, geringes Risiko, sofortiger Zugang zu Millionen Kundinnen und Kunden
Nachteil: Begrenzte Margenkontrolle, keine First-Party-Daten, Abhängigkeit von Plattformregeln
Strategie 2: D2C-first (Marken- und Margenfokus)
Du gehst direkt mit eigenem Shop in die Schweiz und baust Kundenbeziehungen ohne Zwischenhändler auf.
Passt, wenn du:
-
Eine starke, differenzierte Marke hast
-
Wiederkäufe und CRM-Beziehungen priorisierst
-
Bereit bist, in Lokalisierung, Payment und Trust-Elemente zu investieren
Vorteil: Volle Kontrolle über Marge, Kundendaten und Markenerlebnis
Nachteil: Höherer Aufwand für Vertrauensaufbau, Logistik und Kundenservice
Strategie 3: Hybrid (oft die beste Schweiz-Strategie)
Du kombinierst beides: Den Online-Marktplatz als Reichweiten- und Testmotor, D2C als Marken- und Profitabilitätsmotor. Marktplätze liefern Reichweite, Traffic und schnelle Erkenntnisse ohne Marketing-Invest. D2C liefert höhere Margen, Kundendaten für CRM und volle Kontrolle über Markenerlebnis und Pricing. Die Synergie: Marktplatz für Neukunden-Akquisition, D2C für Wiederkäufe mit höherem Customer Lifetime Value.
So funktioniert Hybrid in der Praxis:
Phase 1 (Monate 1-6): Starte auf einem Marktplatz, um Nachfrage und Bestseller zu validieren
Phase 2 (Monate 4-9): Nutze die Learnings (Preissensitivität, Retourenquoten, Kategorieperformance), um deinen D2C-Auftritt aufzubauen
Phase 3 (ab Monat 9): Parallelbetrieb – Marktplatz für Neukunden-Akquisition, D2C für Wiederkäufe und höhere Margen
Galaxus – der wichtigste Marktplatz der Schweiz
Wenn es um Marktplätze in der Schweiz geht, führt kein Weg an Galaxus vorbei. Mit einem Plattformumsatz von 3,228 Milliarden CHF (2024) und 18% Wachstum ist Galaxus der grösste Online-Marktplatz der Schweiz. Zusammen mit Digitec erreicht das Unternehmen über 27 Millionen Besuche pro Monat.
Zielgruppe und Reichweite
Galaxus ist breit aufgestellt: Consumer Electronics, Home & Living, Sport, Beauty, DIY, Spielwaren und mehr. Laut ECDB führt Hobby & Leisure mit 23,9%, gefolgt von Electronics (19,6%), Fashion (17%) und DIY (16%). Digitec ist hochkonzentriert: 91,1% entfallen auf Consumer Electronics. Wer Electronics verkauft, sollte beide Plattformen in Betracht ziehen – auch als Digitec Partner.
Galaxus zählte 2024 rund 5,97 Millionen aktive Käuferinnen und Käufer und 11,9 Millionen Bestellungen bei einem durchschnittlichen Bestellwert von rund 180 Euro. Die Plattform positioniert sich bewusst als kuratierter Marktplatz: Händlerinnen und Händler sind handverlesen und müssen zur Marke passen.
Besonders dynamisch wächst der Drittanbieter-Anteil: Das 3P-GMV bei Galaxus stieg von 310 auf 530 Millionen Euro – ein Plus von 71%. Die Marktplatz-Öffnung für externe Online-Händlerinnen und -Händler gewinnt massiv an Dynamik. Für 2025 prognostiziert die ECDB ein weiteres Wachstum des 3P-Anteils auf 770 Millionen Euro.
Galaxus expandiert zudem über die Schweiz hinaus: 2024 operierte das Unternehmen mit 7 Stores in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Belgien. Der deutsche Store wuchs mit +38,5% besonders dynamisch. Für EU-Händlerinnen und -Händler ergibt sich daraus ein zusätzlicher Vorteil: Wer einmal gelistet ist, kann potenziell mehrere Märkte über dieselbe Plattform bespielen.
Galaxus Händler werden: Anforderungen im Überblick
Galaxus ist stark daten- und prozessgetrieben. Wer Galaxus Händler werden möchte, muss folgende Anforderungen erfüllen:
Grundvoraussetzungen: Eingetragenes Unternehmen mit gültiger USt-IdNr., eigenes Lager in EU/CH, technische Anbindungsfähigkeit (ERP oder Shop-System).
Produktdaten: Das Galaxus Händlerprogramm verlangt CSV-Format (UTF-8, Semikolon), Pflichtfelder EAN, Produktname, Bestand, Preis, Bildlinks. Vollständige Attributpflege und tägliche Aktualisierung via FTP oder API. Bilder mind. 1000 × 1000 px, weisser Hintergrund. Wie entscheidend gute Produktdaten für den Cross-Border-Erfolg sind, zeigt der Blogartikel Datenqualität im E-Commerce.
Logistik: Planbare Lieferzeiten, Tracking-Informationen, Performance beeinflusst Sichtbarkeit. In der Schweiz arbeitet Galaxus laut ECDB mit der Schweizerischen Post und Planzer, ergänzt durch Click & Collect.
Der EU-Hub und technische Anbindung
Für EU-Händlerinnen und -Händler, die auf dem Schweizer Marktplatz verkaufen möchten, bietet Galaxus den EU-Hub – eine vollintegrierte Verzollungslösung. So lässt sich in der Schweiz verkaufen, ohne selbst Zollprozesse abwickeln zu müssen. Die technische Anbindung erfolgt über Shop-Systeme (Magento 2, Shopify) oder Middleware (ChannelEngine, Channable, Tradebyte, Xentral) – wahlweise als Teilautomatisierung via FTP oder Vollautomatisierung per API.
Kommissionen liegen je nach Kategorie zwischen 8% und 15%, Grundgebühren gibt es keine.
Fazit Galaxus: Starte fokussiert mit einem überschaubaren Testsortiment, investiere früh in Datenqualität, und nutze den EU-Hub für reibungslose Verzollung.
Amazon.de und die Schweiz: Sonderfall mit Potenzial
Amazon ist in der Schweiz ein Sonderfall. Es gibt keine Amazon.ch, aber viele Schweizerinnen und Schweizer bestellen über Amazon.de. Laut ECDB lag Amazons Schweizer GMV 2024 bei rund 1,58 Milliarden Euro – gerade einmal 0,2% des globalen Amazon-GMV. Für Online-Händlerinnen und -Händler heisst das: weniger Plattform-Investment in lokale Features, aber auch weniger Wettbewerbsdruck.
Auffällig ist der niedrige Bestellwert: Amazons globaler AOV liegt bei 43 Euro – gegenüber 180 Euro bei Galaxus. Bei solch kleinen Warenkörben fressen Importkosten die Marge schneller auf.
DDP, Warenkorb und Kanaleignung
Auch bei Amazon.de gilt: Wer in die Schweiz verkauft, braucht eine DDP-Logistik. Der entscheidende Unterschied zu Galaxus und Zalando: Bei Amazon.de liegt die Verantwortung für Kalkulation und Abwicklung stärker bei der Händlerin oder beim Händler. Importkosten, MWST und Gebühren müssen eigenständig in den Verkaufspreis integriert werden – und bei den typisch niedrigen Amazon-Warenkörben wirken sich diese Kosten prozentual stärker aus.
Amazon.de eignet sich für die Schweiz daher primär als selektiver Zusatzkanal – nicht als flächendeckende Markteintrittsstrategie. Die ECDB-Kategoriedaten zeigen, welche Segmente Amazon dominieren: Electronics (37,6 Prozent) und Hobby & Leisure (30,9 Prozent), während Fashion nur 8,8 Prozent ausmacht. In genau diesen Kernkategorien ist auch in der Schweiz Nachfrage vorhanden – allerdings mit deutlich niedrigeren Warenkörben als bei Galaxus.
Erfolgreiche Amazon.de → Schweiz-Seller fokussieren sich typischerweise auf:
-
Produkte mit ausreichender Deckungsbeitragsmarge
-
Warenwerte ab etwa 80–100 EUR
-
Geringe Retourenfälligkeit
-
Klar differenzierte Nischenartikel
Amazon ist damit kein Allround-Kanal für die Schweiz, sondern ein taktisches Instrument für Nischenartikel mit stabiler Kalkulation – etwa technisches Zubehör, Fachliteratur oder lizenzierte Markenprodukte, die auf Schweizer Verkaufsplattformen nicht oder nur eingeschränkt gelistet sind.
Zalando: Der Fashion-Gigant mit klaren Spielregeln
Für Fashion & Lifestyle ist Zalando in der Schweiz der dominierende Kanal. Laut Carpathia-Ranking ist Zalando der umsatzstärkste B2C-Onlineshop der Schweiz. Die ECDB beziffert das GMV von zalando.ch auf 1,15 Milliarden Euro – die Schweiz ist damit Zalandos viertgrösster Markt (nach Deutschland, den Niederlanden und Frankreich) und macht 8,9% des Gesamt-GMV aus.
Die Kategoriefokussierung ist extrem: 87,1% entfallen auf Fashion (Apparel 55,7%, Footwear 17,5%, Bags & Accessories 14%). Mit rund 51,8 Millionen aktiven Käuferinnen und Käufern und einer Kauffrequenz von 4,5 Bestellungen pro Jahr zeigt Zalando die höchste Wiederkaufrate. Der AOV liegt bei 56 Euro – niedriger als bei Galaxus, was typisch für Fashion ist. Die Retourenquote liegt bei Zalando deutlich über dem Niveau von Galaxus – ein Kostenfaktor, den wir unter den häufigsten Fehlern näher beleuchten.
Anforderungen für Zalando-Partner
Zalando ist kuratiert und performanceorientiert. Die Platform Rules definieren:
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Grade-A-Qualität, Lieferung aus EU-Lager (Versand von ausserhalb der EU verboten)
-
Zalando-approved Carrier
-
vorfrankiertes Retourenlabel
In der Schweiz setzt Zalando auf Die Post als Versanddienstleister. Zalando führt regelmässige Testbestellungen durch. Verstösse werden als Blockers (Deaktivierung) oder Downsorters (weniger Sichtbarkeit) eingestuft.
Logistics Solutions und Anbindung
Zalando bietet mehrere Logistik-Optionen: Own Fulfillment (eigenes EU-Lager), Zalando Fulfillment Solutions ZFS (End-to-End durch Zalando), Zalando Shipping Solutions ZSS (Cross-Border-Lösung) sowie ZEOS als Multi-Channel-Setup. Tradebyte ist als preferred Integrator gelistet. Die Partner University dokumentiert den gesamten Onboarding-Prozess.
Für Händlerinnen und Händler mit Wachstumsambition ist jedoch nicht nur die Logistiklösung entscheidend, sondern auch die Integrationsstrategie. Tradebyte wird nicht ausschliesslich für Zalando eingesetzt, sondern kann auch bei Galaxus angebunden werden. Wer mehrere Marktplätze in der Schweiz parallel bespielen möchte, sollte daher früh prüfen, ob eine zentrale Middleware-Lösung Prozesse vereinheitlicht und Skalierung erleichtert.
Integration strategisch denken – nicht plattformspezifisch.
Wer mehrere Schweizer Marktplätze bedienen will, sollte auf eine zentrale Middleware setzen. Das reduziert Komplexität, vereinfacht Feed-Management und schafft die Grundlage für effiziente Skalierung.
Integration strategisch denken – nicht plattformspezifisch.
Wer mehrere Schweizer Marktplätze bedienen will, sollte auf eine zentrale Middleware setzen. Das reduziert Komplexität, vereinfacht Feed-Management und schafft die Grundlage für effiziente Skalierung.
D2C als Alternative: Wann sich ein eigener Schweiz-Shop lohnt
Ein eigener Shop ist mehr Aufwand, aber ein strategisches Asset. Wer in der Schweiz verkaufen möchte, muss beim D2C-Ansatz mehrere Themen selbst lösen:
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Thema |
Anforderung für Schweiz |
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Zahlarten |
TWINT, PostFinance, Kauf auf Rechnung – Schweizer Kundinnen und Kunden erwarten lokale Optionen |
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Preisdarstellung |
CHF mit Schweizer Preisankern (49.90, 99.–) |
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Importkosten |
Transparent im Checkout oder DDP-Modell |
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Lieferoptionen |
Planbare Laufzeiten (2-4 Werktage aus DE) |
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Retouren |
Schweizer Retourenadresse oder klarer Rücksendeprozess |
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Trust-Elemente |
Gütesiegel, lokale Kundenservice-Nummer, CH-Domain |
Die Umsetzung lokaler Zahlarten ist technisch weniger komplex als erwartet: Payment Service Provider wie Datatrans, Worldline und Adyen unterstützen TWINT und PostFinance für alle gängigen Shop-Systeme.
Was Schweizer Kundinnen und Kunden konkret erwarten: Transparente Preise inklusive aller Gebühren, schnelle Lieferung (2-3 Tage), unkomplizierte Retouren und lokale Zahlungsmethoden wie TWINT.
Die ECDB-Zahlungsdaten bestätigen: Galaxus und Zalando decken dieses Spektrum bereits ab – wer im D2C-Bereich konkurrenzfähig sein will, muss mindestens annähernd gleichziehen.
Die 5 häufigsten Fehler bei der Schweiz-Expansion
Fehler 1: Importkosten als Kundenproblem behandeln. Wenn die Kundin oder der Kunde bei Lieferung 20-25 CHF Zusatzkosten zahlt, sind negative Bewertungen und Kaufabbrüche die Folge. Die Stiftung für Konsumentenschutz warnt: Bei ausländischen Online-Shops entstehen oft Zusatzkosten am Zoll, die nicht im Kaufpreis enthalten sind. Lösung: DDP-Versand anbieten oder Gesamtkosten transparent im Checkout kommunizieren – warum DDP entscheidend ist, zeigt die Amazon-Section oben. Der EU-Hub von Galaxus oder Zalando Fulfillment Solutions lösen das automatisch. Wie du mit den richtigen 6 Sparoptionen bis zu 60% Versandkosten einsparen kannst, zeigt der Guide.
Fehler 2: Euro-Preise einfach umrechnen. 49,90 EUR ≠ 47,23 CHF. Schweizer Preisanker sind anders. Ein «krummer» Preis wirkt unprofessionell und signalisiert, dass der Shop nicht auf die Schweiz ausgerichtet ist. Lösung: Bewusste CHF-Preisstrategie mit psychologisch wirksamen Endungen wie 49.90, 99.– oder 149.–. Schweizerinnen und Schweizer verwenden oft «–» statt «,00».
Fehler 3: Produktdaten als Nebensache. Bei Galaxus und Zalando entscheidet Datenqualität über Sichtbarkeit. Unvollständige Daten = schlechte Filterbarkeit = weniger Sichtbarkeit = weniger Sales. Lösung: Vor dem Launch Datenstruktur gemäss Plattform-Dokumentation aufsetzen. Integratoren wie Channable oder Tradebyte helfen bei der Feed-Optimierung.
Fehler 4: Keine Kanalstrategie. Wenn Marktplatz und D2C dieselben Produkte zu unterschiedlichen Preisen zeigen, entsteht Kannibalisierung und Preisverwirrung. Lösung: Klare Rollenverteilung – z.B. Marktplatz Schweiz für Standardsortiment, D2C für Bundles, Exklusivprodukte und personalisierte Angebote.
Fehler 5: Retouren unterschätzen. Fashion-Retourenquoten von 40-60% sind in der Schweiz normal. Bei Zalando machen Retouren laut ECDB 13,5% des Brutto-Bestellwerts aus – fast doppelt so viel wie bei Galaxus (7%). Bei Digitec sind es 7,7%. Lösung: Retourenkosten von Anfang an einkalkulieren. Schnelle Refunds garantieren (Ziel: <5 Werktage). Bei Zalando: ZFS nutzen für optimierte Abwicklung.
So funktioniert ein professioneller Cross-Border-Retourenprozess: Mit Lösungen wie SmartGate Flex Returns der Schweizerischen Post werden Retouren aus der Schweiz ohne administrativen Aufwand für Händlerinnen und Händler abgewickelt – kosteneffizient und komfortabel für die Kundschaft.
Fehler 6: Lieferperformance unterschätzen.
Zu langsame oder unzuverlässige Lieferzeiten wirken sich direkt auf die Sichtbarkeit aus. Marktplatz-Algorithmen berücksichtigen Lieferperformance, Stornoquote und Pünktlichkeit. Wer wiederholt verspätet liefert oder schlechte Tracking-Qualität bietet, wird im Ranking depriorisiert – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Traffic und Umsatz.
Lösung: Realistische Lieferzeiten angeben, Tracking sauber übermitteln und eine Pünktlichkeitsquote von über 95 Prozent anstreben. Logistik ist nicht nur Kostenfaktor, sondern Ranking-Hebel.
Entscheidungsmatrix: Welcher Kanal passt?
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Kategorie |
Empfohlener Kanal |
Begründung |
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Consumer Electronics |
Galaxus (Digitec) |
Starke Nachfrage, hohe Vergleichbarkeit, AOV ~180 EUR |
|
Home & Living |
Galaxus |
Breites Sortiment, gute Margen möglich |
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Fashion & Lifestyle |
Zalando |
Dominanter Kanal (1,7 Mrd. CHF), hohe Kauffrequenz |
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Sport & Outdoor |
Galaxus + D2C |
Galaxus für Reichweite, D2C für Community |
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Beauty & Kosmetik |
Zalando / D2C |
Zalando für Mainstream, D2C für Nische |
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Premium/Nische |
D2C-first |
Margenschutz, Markenkontrolle |
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Testsortiment |
Amazon.de |
Schneller Start, aber Importlogik beachten |
Prüffragen für deine Entscheidung:
-
Wie stark ist deine Marke bereits in der Schweiz bekannt?
-
Wie hoch ist deine typische Retourenquote in der Kategorie?
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Kannst du CHF-Preise mit gesunder Marge kalkulieren (nach Kommission, Logistik, Retouren)?
-
Hast du Kapazität für die Datenqualität, die Galaxus/Zalando fordern?
-
Wie wichtig sind dir First-Party-Daten und CRM-Fähigkeiten?
Passt dein Logistik-Setup?
Du weisst jetzt, welcher Kanal zu deinem Sortiment passt – aber stimmt dein Logistik-Setup? Der Cross Border E-Commerce Optimizer gibt dir in wenigen Minuten eine erste Einschätzung.
Passt dein Logistik-Setup?
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Der 7-Schritte-Plan für deine Marktplatz-Expansion in die Schweiz
Schritt 1: Markt- und Kanalbewertung (Woche 1-2)
Prüfe: Welche Kategorien performen in der Schweiz? Wer dominiert das Regal? Ist das Setup nach Kommission, Logistik, MWST und Retouren profitabel? Ergebnis: Kategorie-Shortlist mit Potenzialeinschätzung und Margen-Kalkulation
Schritt 2: Marktplatz auswählen (Woche 2-3)
Nutze die Entscheidungsmatrix oben als Orientierung: Breites Sortiment, Non-Fashion → Galaxus. Fashion & Lifestyle → Zalando. Schneller Test mit bestehendem DE-Setup → Amazon.de. Premium/Nische → D2C-first. Ergebnis: Entscheidung für Primär-Kanal, ggf. Sekundär-Kanal
Schritt 3: Sortiment und Preisstrategie (Woche 3-4)
Starte mit 20-50 Test-SKUs. Kalkuliere CHF-Preise inkl. aller Kosten. Plane Return-Risiko pro Kategorie ein (Fashion: 40-60%, Electronics: 5-15%). Ergebnis: Sortimentsliste mit CHF-Preisen und Margen-Kalkulation
Beispiel-Margenkalkulation:
|
Position |
CHF |
|
Ziel-VK Schweiz |
99.90 |
|
./. Kommission (12%) |
-11.99 |
|
./. Logistik DE→CH |
-7.50 |
|
./. Retourenrisiko (20%, 15 CHF/Ret.) |
-3.00 |
|
./. MWST-Anteil (falls DDP) |
-7.48 |
|
= Netto-Erlös |
69.93 |
|
./. Einkaufspreis |
-45.00 |
|
= Rohertrag |
24.93 (25%) |
Schritt 4: Logistik-Setup (Woche 4-5)
Option A: Cross-Border aus EU-Lager Schnell startbar, kein Schweizer Lager nötig. Lieferzeit 3-5 Werktage. DDP-Versand empfohlen (Verzollung durch dich oder Dienstleister). Geeignet für Testphase und moderate Volumina.
Option B: Schweizer Fulfillment oder Plattform-Lösung Bessere Lieferzeiten (1-2 Tage), keine Verzollungsthemen für die Kundschaft, aber höhere Fixkosten. Geeignet für etabliertes Geschäft, hohe Volumina und Fashion mit hohen Retourenquoten.
Wie du dein Setup optimierst, zeigt der Guide – Logistik beim Versand in die Schweiz.
Schritt 5: Content und Daten (Woche 5-6)
Checkliste Produktdaten:
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EAN/GTIN für jedes Produkt
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Produktbilder mind. 1000 × 1000 px, weisser Hintergrund
-
Vollständige Attribute gemäss Plattform-Taxonomie
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Preise in CHF mit korrekter MWST-Ausweisung
-
Bestandsführung mit täglicher (besser: stündlicher) Aktualisierung
Empfohlene Ressourcen und Onboarding-Links:
|
Plattform |
Onboarding & Anforderungen |
Produktdaten & Feeds |
|
Galaxus (inkl. Digitec) |
Händlerprogramm & technische Anbindung Galaxus Händlerprogramm Übersicht (EN) |
API/FTP-Anbindung, Middleware wie Channable oder Tradebyte (Galaxus) |
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Zalando |
Partner Program & Onboarding (via zDirect) Zalando Partner Onboarding Infos |
Strukturierte Attribute, Bild-Qualität, Compliance-Daten (partner.zalando.com) |
|
Amazon |
Seller Central Verkaufen bei Amazon DE | Bauen Sie Ihr E-Commerce-Geschäft |
EAN/GTIN, Bilder, VAT-Attribute |
Ergebnis: Produktfeed im Plattform-Format, technische Anbindung getestet
Schritt 6: Testphase und KPI-Tracking (Woche 7-12)
Tracke diese KPIs:
|
KPI |
Zielwert |
Warum wichtig |
|
Conversion Rate |
>2% |
Preis-/Produkt-Fit (Plattform-Benchmark: Galaxus 3,5%, Zalando 2,9%) |
|
Stornoquote |
<5% |
Sichtbarkeit bei Galaxus |
|
Lieferperformance |
>95% pünktlich |
Kundenzufriedenheit, Plattform-Ranking |
|
Retourenquote |
Kategorie-Benchmark |
Kostenrelevant, Indikator für Produktqualität |
|
Bewertung |
>4,0 ★ |
Trust-Signal, beeinflusst Conversion |
Ergebnis: Wöchentliches KPI-Dashboard, dokumentierte Erkenntnisse
Schritt 7: Skalierung (ab Monat 4)
Wenn der Fit stimmt:
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Sortiment schrittweise ausbauen (basierend auf Performance-Daten)
-
Prozesse automatisieren (Vollintegration, API-Anbindung)
-
D2C parallel aufbauen oder optimieren
-
Paid Marketing auf Marktplatz testen (Sponsored Products, etc.)
-
Zweiten Marktplatz evaluieren (z.B. Galaxus + Zalando für unterschiedliche Kategorien)
Die ECDB-Prognosen für 2025 stimmen optimistisch: Galaxus wird auf 2,49 Milliarden Euro GMV (+16,3%) prognostiziert, Digitec auf 1,56 Milliarden Euro (+9,5%). Der 3P-Anteil wächst dabei überproportional – ein gutes Zeichen für Drittanbieter.
Ergebnis: Skalierungsplan mit Meilensteinen und Budget
Fazit: Marktplätze als Sprungbrett, nicht als Endstation
Marktplätze in der Schweiz sind für die meisten EU-Händlerinnen und -Händler der schnellste und risikoärmste Weg in den Schweizer Markt.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
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Die Schweiz ist kein Testmarkt – 14,9 Mrd. CHF Volumen, hohe Erwartungen, etablierte Standards
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Importkosten entscheiden über Conversion – Die 5-Franken-Regel und Verzollungsentschädigungen verstehen und lösen
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Datenqualität ist Eintrittskarte – Galaxus und Zalando belohnen Prozessdisziplin mit Sichtbarkeit
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Hybrid ist oft die beste Strategie – Marktplatz für Akquisition, D2C für Marge und Kundenbindung
-
Starte fokussiert, skaliere datenbasiert – 20-50 SKUs zum Test, dann basierend auf Learnings ausbauen
Wichtig ab 2025 – Plattformbesteuerung: Ab 2025 gelten in der Schweiz neue Regeln: Plattformen mit über 100 Millionen CHF Umsatz aus Drittanbieter-Verkäufen werden selbst MWST-pflichtig. Für dich als Händlerin oder Händler heisst das: Prüfe, ob dein Marktplatz die MWST künftig direkt abführt. Bei Galaxus und Zalando ist das wahrscheinlich – deine Netto-Preiskalkulation könnte sich dadurch verändern. Alle Details im Blogartikel Plattformbesteuerung ab 2025.
Dein nächster Schritt: Starte mit einem fokussierten Testsortiment auf dem Marktplatz, der zu deiner Kategorie passt. Investiere früh in Datenqualität und Logistik. Und plane von Anfang an, wie du die Learnings für deinen Hybrid-Ausbau nutzt.
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